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Rotes Luch

Wo sich die Wässer scheiden

Fotos/Text: Holger Müller

Rotes Luch
Das Rote Luch ist ein großes trockengelegtes Niedermoor. Der Stobber durchschneidet das Rote Luch schnurgerade als Graben.

Im Innern des Luches fließt der Stobber zunehmend langsamer. Ein Stück weiter strömt er wieder schneller, jedoch in entgegengesetzte Richtung. Er kehrt also seine Fließrichtung um!

Ursache dieser Besonderheit ist nicht etwa jeder Physik überdrüssig gewordenes und daher aufwärts fließendes Wasser. Tatsächlich teilt eine kaum wahrnehmbare Erhöhung in der völlig flach scheinenden Luchlandschaft das Wasser . Ein Teil fließt durch die Märkische Schweiz und anschließen in die Oder und Ostsee. Der andere Teil nimmt seinen Weg über Spree und Elbe in die Nordsee. Durch das Luch verläuft also die Wasserscheide zwischen Nord- und Ostsee.

Rotes Luch
Doch wo kommt das Wasser her, das hier nach beiden Seiten abfließt? Ganz einfach, im Roten Luch befinden sich unauffälige aber sehr ergiebige Quellen.

Jeden Winter kommen das Wasser und der Nebel zurück in das Luch. Die Landschaft hinterläßt dann oft einen schwermütigen Eindruck. Zu dieser Jahreszeit läßt sich am ehesten erahnen, wie es hier im Luch früher einmal aussah.





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