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Infoadressen

Lokale Informationen zum Kranichzug in Linum

Fotos: Günter Blutke - Text: Henrik Watzke

Kraniche

Telefonische Anmeldung und Information unter:

Storchenschmiede Linum (NABU Naturschutzzentrum)
Nauener Str. 54, 16833 Linum
Tel./Fax: 033922 50 500
e-mail: storchenschmiede@nabu-berlin.de

Naturschutzstation Rhinluch (Landesumweltamt Brandenburg)
Nauener Str. 68, 16833 Linum
Tel.: 033922 /90 255 / Fax: 033922 /90 254

Kranichrastplatzbetreuer Eckart Hinke
Tel.: 03302 /22 02 12
Leiter AG Kranichschutz Moritz Rauch
Tel.: 030/301 54 47

Teich

Das Rhinluch wird im Herbst mittlerweile über 30.000 Kranichen und bis zu 30.000 Gänsen als Rastgebiet genutzt. Die Rast müssen die Vögel zur effektiven Nahrungsaufnahme nutzen, um erfolgreich in die Überwinterungsgebiete weiter ziehen und dort überwintern zu können. Jede Störung der rastenden Vögel ist deshalb katastrophal, da sie dadurch bei der Nahrungsaufnahme gestört werden und sie viel Energie für unnötige Flüge verbrauchen.

Kiebitze

Da das Schauspiel der Kranich- und Gänserast in jedem Jahr viele naturinteressierte Bürger nach Linum führt, kam es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Störungen der Vögel auch durch Vogelbeobachter. Um diese Störungen zu minimieren und damit zum Erhalt des wichtigen Rastplatzes Linum beizutragen, haben die in der Arbeitsgruppe Kranichschutz Rhin-Havelluch zusammengeschlossenen Naturschutzverbände und -einrichtungen beschlossen, mit verschiedenen Maßnahmen den Besucherstrom zu kanalisieren, damit Ruhezonen für die Vögel zu erhalten und auf störungsarmes Verhalten in der Landschaft hinzuweisen.

Dazu werden sich in der Kranichsaison regelmäßig Kranichbetreuer in der Landschaft aufhalten, die die Besucher auf störungsarmes Verhalten hinweisen. Durch Beschilderung an wichtigen Stellen und Faltblätter werden die Besucher aufgefordert, Landwirtschaftswege nicht zu befahren oder zu betreten und möglichst die Autos nicht zu verlassen.

Um den Naturfreunden das Erlebnis des abendlichen Kranich- und Gänseeinfalls zu ermöglichen, ohne die Vögel zu stören, werden jeden Freitag, Samstag und Sonntag Führungen angeboten. Da die Teilnehmerzahl für die Führungen begrenzt ist, müssen sich Interessenten unbedingt anmelden (s. Kontaktadressen) und erhalten dort auch weitere Informationen.





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