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Exkursionen zum Kranicheinfall in Linum

Mit der Storchenschmiede zu den Kranichen

Fotos: Günter Blutke - Text: Henrik Watzke

Kraniche

Kranichführungen
Kranichführungen finden an der Storchenschmiede Linum in der Zeit vom 2.10.04 bis 7.11.04 in den Abendstunden an jedem Freitag, Samstag und Sonntag statt. Für Gruppen ab 10 Personen können zusätzliche Exkursionen in der Woche vereinbart werden. Treffpunkt ist die Storchenschmiede. Die Exkursionsdauer beträgt 2-3 Stunden. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, da die Teilnehmerzahl pro Gruppe auf 25 Personen beschränkt ist. Bei der Anmeldung wird die Treffzeit bekannt gegeben. Wichtig sind dunkle Kleidung und festes Schuhwerk.

Telefonische Anmeldung unter (033922) 50500.
Preis: 4 , NABU-Mitglieder: 2,50 , Kinder bis 12 Jahre frei

Für nichtmotorisierte Kranichfreunde bietet der NABU wieder Fahrten mit dem Bus von Berlin an. Jeweils Mittwoch, 29.09, 6.10., 13.10., 20.10., (Treff jeweils 15 Uhr), 27.10., 3.11., 10.11. (Treff jeweils 14 Uhr). Anmeldung unter (030) 98608370 Preis: 20 , NABU-Mitglieder 15

In der Storchenschmiede ist in der gesamten Rastzeit eine Ausstellung über Gänse und Kraniche zu sehen.
Öffnungszeiten: Mo-Fr: 10-16 Uhr; Sa-So: 10-18 Uhr.

Gänse

Lernen und Handeln
"Ich bin begeistert!" oder "So etwas Herrliches habe ich noch nie gesehen!" hört man immer wieder am Ende der Exkursionen. Begeistert, weil alle Teilnehmer eine Menge mehr über die faszinierenden Zugvögel erfahren haben, begeistert aber auch, weil jeder seine neuen Erfahrungen umsetzen kann, und durch einfühlsames Verhalten "draußen" nicht nur Kraniche und Gänse, sondern auch viele andere empfindliche Tier- und Pflanzenarten aktiv schützen kann. Sachgerechtes Beobachten führt nicht zuletzt auch dazu, dass alle Naturfreunde bessere Beobachtungsmöglichkeiten haben. Viele Teilnehmer der Exkursionen sind völlig überrascht darüber, dass es schlimme Folgen selbst für so gute Flieger wie Gänse und Kraniche haben kann, wenn sie aufgescheucht werden. Nach der Exkursion wissen sie, dass jedes unnötige Auf- und Herumfliegen die Gänse und Kraniche viel Energie kostet.

Nebel

Mehr Ruhe - mehr Gras
Nicht nur die Gänse und Kraniche leiden durch die Unruhe, die durch unachtsame Touristen in die Region gebracht wird, sondern auch die Landwirte. Fliehende Gänse und Kraniche verbrauchen nämlich mehr "Treibstoff", fressen mehr Gras bzw. mehr Saatgut und auflaufende Kulturen. Außerdem konzentrieren sie sich auf wenigen, abgelegenen Flächen, wo es dann tatsächlich zu Fraßschäden kommen kann. Aus diesem Grund kann man an geeigneter Stelle eine Ablenkfütterung für Kraniche anlegen und regelmäßig mit Mais bestücken. Die Besucher sollten unbedingt die Hinweise auf den von der AG Kranichschutz angebrachten Tafeln sowie den Infoblättern befolgen. Kranichbetreuer werden durch ihre regelmäßige Präsenz in der Landschaft für Einhaltung dieser Hinweise werben.





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