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Gamengrund

Lange Seen in engem Tal

Fotos/Text: Holger Müller

Der extrem langgestreckte Gamensee

Der Gamengrund kann als Paradebeispiel einer eiszeitlichen Schmelzwasserrille gelten.

Auf der topografischen Karte fällt sofort eine perlschnurartige Kette langgezogener Seen auf, welche sich von Strausberg nach Nord-Osten erstreckt. Die extrem langgestreckte Form der Seen ist unübersehbar.

Hier tosten am Ende der Eiszeit unter dem Gletscher gewaltige Schmelzwassermassen. Sie spülten den tiefen Gamengrund in den gefrorenen Boden. Später füllte sich die Rille mit Eis, welches erst wesentlich später taute. Dadurch sind die steilen Talhänge heute noch sehr gut erhalten.

Einige Seen im Gamengrund sind beliebte Ausflugsziele. Am interessantesten ist die Wanderung vom Gamensee zum Tiefensee, die auch mit einem Abstecher nach Osten zum sehenswerten Blumenthaler Forst kombiniert werden kann. Geeignete Startpunkte sind der Ort Tiefensee oder der kleine Parkplatz am Südufer des Gamensees.

Der Gamengrund liegt bereits etwas außerhalb des Naturparks Barnim.

Gamensee

Morgens am Gamensee





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