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Knoblauchkröte (Pelobates fuscus)

Grabschaufeln und Knoblauchduft

Fotos/Text: Michael Dieke

Knoblauchkröte

Diese nachtaktive, sehr heimlich lebende Art erhielt ihren Namen nach ihrem nach Knoblauch riechenden Sekret, das sie bei Gefahr absondern kann. Knoblauchkröten können an Teichgebieten bei guten Bedingungen durchaus in sehr großen Populationen vorkommen. Jedoch werden die ausgewachsenen Tiere durch ihre versteckte Lebensweise nur recht selten gesichtet.

Knoblauchkröte

Wie viele andere Krötenarten sind auch die Knoblauchkröten hauptsächlich landaktiv, wo sie nachts auf Nahrungssuche gehen. Dabei stellen sie vorwiegend Insekten und Spinnen nach.

Knoblauchkröte

Tagsüber graben sich die Tiere dann zum Schutz gegen Feind mit ihren charakteristischen Grabschwielen der Hinterbeine in den Boden ein. Deshalb wird die Gattung zu der die Art gehört auch Schaufelkröten genannt. Die Larven sind allerdings sehr auffällig, sie sind die größten der heimischen Kröten und werden ca. 10 cm lang. Die größte bisher gefundene Kaulquappe maß sogar 18 cm.





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